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Zitat:


"Es ist besser, aus der Erfahrung anderer als aus eigener Erfahrung zu lernen. Das kostet weniger Geld und weniger Zeit. Je mehr man von anderen lernen kann, desto billiger die eigenen Erfahrung."

 

Romeo Kreinberg

Int. Top-Manager in der Chemiebranche




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Lerntipps


Optimal lernen – so geht´s:

 

Unser Gehirn hat 3 Möglichkeiten, um Eindrücke, Informationen und Erlerntes abzuspeichern.

Zunächst wird alles, was über die Sinnesorgane „hereinkommt", im Ultrakurzzeitgedächtnis aufbewahrt – aber nur ca. 20 Sekunden! Wenn die Information nicht ausreichend emotional berührt, eine erhöhte Aufmerksamkeit und Konzentration provoziert, mit Vorwissen verknüpft wird oder in Sprache oder Bilder umgesetzt wird – keine Chance: delete!

Wird die Information dann doch als „interessant" bewertet, darf sie ins Kurzzeitgedächtnis - 30 Minuten lang. Dann folgt der nächste Selektionsschritt – Langzeitgedächtnis: ja oder nein?

 

For now or never …

Um den Weg ins Langzeitgedächtnis zu schaffen, muss das Gehirn Schwerarbeit leisten. Die Informationen werden nun völlig neu bearbeitet und bewertet. Nur die wesentlichen Bestandteile werden in das Langzeitgedächtnis überführt. Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit ein Verankern dort überhaupt möglich wird:

 

Damit sich das Gehirn etwas merkt, müssen die Informationen

a) bedeutsam sein

b) Interesse oder/und Begeisterung wecken (also mit positiven Emotionen besetzt sein!)

c) von verschiedenen Sinnen gleichzeitig wahrgenommen werden

d) zur Mitarbeit anregen

e) durch Üben und Wiederholen verfestigt werden.

 

Und noch eine „Hürde": Finden die „neu ankommenden" Informationen im Langzeitgedächtnis keine schon bekannten Inhalte, mit denen sie sich verknüpfen können, verblassen sie und werden zu passivem Wissen. Dieses kann allerdings durch „Wiederholen" (wie beim Lernen) in ein aktives Wissen zurückverwandelt werden.

 

Lernen im Schlaf – tatsächlich wahr!

Eigentlich eine praktische Sache: Das endgültige Speichern und Verankern von neuen Informationen beginnt erst, wenn wir selbst uns gar nicht mehr bewusst mit den Lerninhalten beschäftigen und längst etwas anderes tun! Diesen äußerst komplexen Prozess erledigt das Gehirn lieber alleine und braucht unsere Aufmerksamkeit dafür gar nicht. Ja, man kann sogar sagen, dass die Phase, die auf einen Lernprozess folgt, für eine dauerhafte Speicherung mindestens genau so wichtig ist wie der Zeitpunkt des Lernens selbst!

 

Was heißt das für uns in der „Praxis"? Tun Sie nach einer intensiven Lernphase am besten gar nichts, schlafen Sie und „lassen Sie arbeiten". Das bedeutet auch: Was Sie knapp vor der Bettruhe am Abend noch lesen oder sich einprägen, lernen Sie dann wirklich buchstäblich „im Schlaf"…

 

Pausen, Pausen, Pausen

Was das Gehirn gar nicht mag bzw. seine Fähigkeit zum Speichern immens hemmt: wenn zwei verschiedene Lerninhalte zu kurz hintereinander gelernt werden. Also – Pausen einlegen! Auch bei starker emotionaler Beteiligung kann es zu einer Lernhemmung kommen.

 

Zum Weiterlesen:

Ihr Gehirn: wie funkioniert dieses gigantische Netzwerk?

Das Phänomen "Erinnerung"

Linke und rechte Gehirnhälfte: Wofür?

Lerntipps - nicht nur für Kinder


Energy-Tipp:

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Merkfähigkeit:

Lernen im Schlaf – tatsächlich wahr! Eigentlich eine praktische Sache: Das endgültige Speichern und Verankern von neuen Informationen beginnt erst, wenn wir selbst uns gar nicht mehr bewusst mit den Lerninhalten beschäftigen und längst etwas anderes tun! >>> Mehr


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